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Geschichte

Die Kunstrichtung der Schweizer Liedermacherei findet ihren Ursprung in den 50er-Jahren . Beeinflusst durch das französische Chanson (insbesondere Georges Brassens) beginnen Studenten und Kabarettisten Lieder in Schweizer Mundart zu dichten, zu komponieren und zu interpretieren. Mitte der sechziger Jahre wird das Dialektchanson im ganzen Land bekannt durch Mani Matter und die Berner Troubadours. Interpreten wie Franz Hohler, Dieter Wiesmann, Toni Vescoli oder Aernschd Born beweisen bald darauf, dass das Dialekt-Chanson nicht nur in Berndeutsch funktioniert. Viele Lieder aus dieser Zeit sind heute Volksgut.

Gerade in den letzten Jahren haben sich zahlreiche neue Künstler einen Namen gemacht und gehören fest in die Kulturkalender der Kleintheater landauf landab.

Etablierte Grössen wie Tinu Heiniger und Dänu Brüggemann sowie zahlreiche talentierte Nachwuchskünstler aus allen Landesteilen beleben die Liedermacher-Szene und machen sie bunter denn je zuvor.

Textversion für blinde und sehbehinderte Personen  © 2012 Liedermachertage - Mike Sutter